Strukturierter Datenzugang
API und Datendownloads
Die Besuchersuche und begrenzte strukturierte Einzelabfragen sind ohne Konto oder API-Schlüssel nutzbar. Für die übrigen lesenden API-Endpunkte und CSV benötigen Sie einen individuellen API-Schlüssel. Die Betreiberverwaltung bleibt durch eine Anmeldung geschützt.
MCP-Anbindung für KI-Assistenten
Die MCP-Anbindung ist unter https://laborregister.de/mcp über eine verschlüsselte HTTPS-Verbindung erreichbar (Streamable HTTP). Ein API-Schlüssel ist nicht erforderlich. Das reine Suchwerkzeug search_lab_tests liefert bis zu zehn Treffer mit Quellenlinks. Es nutzt dieselben Abrufgrenzen wie die Einzelabfrage: 20 Versuche pro Minute und 200 pro UTC-Tag je Netzwerkadresse, ergänzt durch den Missbrauchsschutz.
Suchfelder: q oder die genaue parameter-ID; optional probe, anbieter und limit (1–10). Keine Schreibzugriffe, Bestellungen oder Gesamtexporte. Bitte übermitteln Sie keine persönlichen Gesundheitsdaten. Es gelten die Nutzungsbedingungen und Datenschutzhinweise. Eine MCP-Verbindung muss im jeweiligen Assistenten eingerichtet werden; sie bedeutet keine automatische Nutzung durch alle Agenten.
Einzelabfrage für KI-Assistenten – ohne API-Schlüssel
GET /api/v1/abfrage?q=Zink&probe=Blut&limit=5
Die Einzelabfrage ist ohne Anmeldung und ohne API-Schlüssel nutzbar.
Erforderlich: Suchbegriff q mit 2–120 Zeichen (mindestens ein Buchstabe oder eine Ziffer) oder genaue parameter-ID. Optional: probe, anbieter und limit (1–10, Standard 5). Filter höchstens 120 Zeichen. Keine weiteren Parameter, kein offset, kein CSV und kein vollständiger Export.
20 Anfragen pro Minute und 200 pro UTC-Tag je Netzwerkadresse; auch fehlerhafte Einzelabfragen zählen mit. Gültige Abfragen zählen zusätzlich gegen die gemeinsamen Besuchergrenzen und unterliegen derselben Musterprüfung. Geteilte Netzwerkanschlüsse teilen die Kontingente. Bei HTTP 429 die Wartezeit aus Retry-After einhalten.
Treffer enthalten Parameter, Probe, Anbieter, Prüfdatum und Quellen. links.registry und links.original verweisen auf Register und Originalquelle. meta.truncated=true kennzeichnet einen begrenzten Ausschnitt: Suche präzisieren, nicht als vollständige Übersicht ausgeben. meta.nextOffset ist hier immer null; meta.paginationAvailable=false. Quellenangaben und Nutzungsbedingungen gelten unverändert.
Besuchersuche und schlüsselgeschützter Zugang
Besuchersuche: bis zu 50 Treffer je Abruf, 60 Abrufe pro Minute und 1.000 pro UTC-Tag je Netzwerkadresse. Gemeinsam genutzte Anschlüsse teilen diese Grenze. Ist keine vertrauenswürdige Netzwerkadresse verfügbar, gilt eine gemeinsame Ersatzgrenze.
Übrige lesende API-Endpunkte und CSV: gültiger Schlüssel im HTTP-Header Authorization: Bearer DEIN_SCHLÜSSEL. Je Schlüssel gelten gemeinsam über alle Daten-Endpunkte 60 Abrufe pro Minute und 5.000 pro UTC-Tag. Zusätzlich gelten 120 API-Zugriffsversuche pro Minute und 10.000 pro UTC-Tag je Netzwerkadresse.
Schlüsselgeschützte Listen liefern höchstens 50 Datensätze. Mit limit (1–50) und offset wird geblättert; meta.nextOffset ist am Ende null. Die Parameter-API liefert jetzt eine flache Liste von Parameter–Probe–Angebot-Zuordnungen statt unbegrenzter verschachtelter Angebotslisten.
An schlüsselgeschützten Endpunkten ohne gültigen Schlüssel: HTTP 401. Bei überschrittenem Limit: HTTP 429 mit Retry-After in Sekunden. Wenn der Zugriffsschutz ausfällt, wird der Datenabruf mit HTTP 503 abgewiesen. Diese Dokumentation ist ohne Anmeldung und ohne API-Schlüssel erreichbar.
Schlüssel gelten nur lesend, laufen nach 30, 90 oder 365 Tagen ab und sind einzeln sperrbar. Sie werden nur einmal angezeigt und gehören nicht in URLs oder öffentlichen Browsercode. Direkte Klicks auf geschützte Datenadressen senden keinen Schlüssel und werden deshalb abgewiesen.
API-Schlüssel verwalten (nur Betreiber)Zusätzlicher Schutz gegen systematisches Auslesen
Die oben genannten Kontingente sind Höchstgrenzen. Auffällige Abrufmuster können schon vorher eine Pause auslösen. Die Prüfung findet auf dem Server statt – auch bei direkten API-Aufrufen, CSV und Anbieterprofilen.
| Muster | Besucher | Je API-Schlüssel | Je Netzwerk insgesamt |
|---|---|---|---|
| Abrufe innerhalb von 5 Sekunden | ab 32 | ab 45 | ab 90 |
| Unterschiedliche Suchen innerhalb von 60 Sekunden | ab 36 | ab 45 | ab 75 |
| Unterschiedliche Ergebnisseiten derselben Suche | ab 16 in 60 Sekunden | ab 20 in 120 Sekunden | ab 32 in 120 Sekunden |
| Alphabetisch auf- oder absteigende Parameter- bzw. Profilabrufe ohne Unterbrechung innerhalb von 60 Sekunden | ab 20 | ab 16 | ab 20 |
| Unterschiedliche Kombinationen aus Suche und Ergebnisseite innerhalb von 10 Minuten | ab 60 | ab 120 | ab 200 |
Ab dem auslösenden Abruf gilt eine Pause von 15 Minuten; bei erneuter Auslösung innerhalb von 24 Stunden seit dem letzten Vorfall eine Stunde. Weitere Versuche während der Pause verlängern sie nicht. Danach ist die normale Nutzung wieder möglich. Diese Musterprüfung nutzt gleitende Zeitfenster.
Eine Sperre gilt für die betreffende Netzwerkadresse und beteiligte API-Schlüssel über die geschützten Datenwege hinweg. Ein gesperrter Schlüssel bleibt auch bei einem Netzwerkwechsel gesperrt. Gemeinsam genutzte Anschlüsse können deshalb mehrere Personen betreffen. Die Betreiberverwaltung bleibt für berechtigte Konten erreichbar.
Datenendpunkte antworten mit HTTP 429 und Retry-After. Die Besuchersuche zeigt eine Wartezeit an; Anbieterprofile zeigen einen Pausenhinweis. Automatische Wiederholungsversuche sind nicht vorgesehen. Langsames oder verteiltes Kopieren kann dieser Schutz nicht vollständig verhindern.
| Endpunkt | Inhalt |
|---|---|
| /api/v1/abfrage?q=Zink&limit=5 | Öffentliche Einzelabfrage ohne Konto oder API-Schlüssel; höchstens 10 Treffer, kein Blättern. |
| /api/v1/anbieter | Anbieterbestand als JSON, filterbar nach labormodell und probe. |
| /api/v1/parameter | Einzelparameter, gekennzeichnete Sammelangaben und Analyseangebote mit Proben-, Anbieter- und Quellenzuordnungen. |
| /api/v1/angebote | Quellenbasierter Angebotskatalog der 37 Anbieter in Qualitätskontrolle, einschließlich Proben- und Offenlegungsstatus. |
| /api/v1/aenderungen | Versions- und Änderungsprotokoll. |
| /openapi.json | OpenAPI-3.1-Beschreibung für Software-Agenten. |
| /download/anbieter.csv | Anbieterliste als CSV; kein Gesamtexport aller Parameter und Angebote. |
Beispielanfrage
GET /api/v1/parameter?parameter=arsen&probe=Kopfhaare&limit=50&offset=0
Authorization: Bearer DEIN_SCHLÜSSELDie Antwort enthält Treffer unter data und Angaben zu Anzahl, Datenversion und Erfassungsumfang unter meta.
Die OpenAPI-Datei beschreibt die Antwortfelder, Pflichtangaben, optionalen Felder und zulässigen leeren Werte. Sie enthält auch Antwortbeispiele und Fehlerformate. Für die nächste Seite übernehmen Programme meta.nextOffset als offset und lassen die Filter unverändert. Bei null ist das Ende erreicht. Eine leere Trefferliste ist eine erfolgreiche Antwort, kein Fehler.
Die beschriebenen Zugänge gelten für die öffentliche Website laborregister.de. Abrufgrenzen und Nutzungsbedingungen gelten auch mit API-Schlüssel. Eindeutige Kennungen (IDs), Datumsangaben und Quellenfelder helfen bei der Zuordnung. Eine Aktualisierung des Registers ist einmal monatlich vorgesehen. Die API stellt den jeweils veröffentlichten Datenstand bereit, keine Echtzeitdaten. Das Prüfdatum gilt für den jeweiligen Eintrag und ist keine Zusage aktueller Bestellbarkeit.
Das Feld parameter.recordType unterscheidet Einzelparameter (atomic_parameter), Sammelangaben (aggregate_claim) und Analyseangebote ohne veröffentlichte Einzelliste (offer_scope). Sammelangaben und Analyseangebote dürfen nicht als einzelne Messparameter oder als Liste unbekannter Werte interpretiert werden. Die Probenfilter berücksichtigen Suchgruppen; die Treffer behalten die Probenbezeichnung der Quelle.
Einzelne Abfragen und sachliche Zitate sind erlaubt. Bei veröffentlichten Übernahmen unter unserer Nutzungserlaubnis sind das Laborregister als Fundstelle und die Originalquelle anzugeben und, soweit das Format es ermöglicht, zu verlinken. Gesetzlich erlaubte Nutzungen bleiben unberührt. Für systematische Extraktion, Spiegelung oder einen vollständigen Datenexport gelten die Nutzungsbedingungen und Datenbankrechte.
Die Methodik erklärt Aufnahmekriterien, Probenbegriffe und die Grenzen der Erfassung. Abrufbarkeit bedeutet keine Freigabe zur uneingeschränkten Weiterverwendung. Eine weitergehende Datenlizenz kann über das Kontaktformular angefragt werden. Ein API-Schlüssel ersetzt keine gesonderte Lizenzvereinbarung.